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CO2-Footprint

Nachhaltigkeitsbericht 2009

Nach dem ersten Schritt der Berechnung der klimaschädigenden Treibhausgase je kg Schweinefleisch im Februar 2010 ist jetzt bei Gustoland branchenweit erstmalig eine CO2-Bewertung eines Wurstsortiments differenziert nach Kochpökelware, Brühwurst und Rohwurst durchgeführt worden.

Der Carbon Footprint je kg Kochpökelware beträgt 3,6 kg CO2-Äquivalente, für Brühwurstartikel liegt der Wert bei 3,7 kg und bei Rohwurst 4,0 kg.

Der Schutz des Klimas steht bei Westfleisch ganz oben auf der Agenda: Die Genossenschaft hat als erstes deutsches Fleischunternehmen im Rahmen einer Ökobilanz den sogenannten „Carbon Footprint” für die gesamte Schweinefleisch-produktion fertiggestellt. In der Ökobilanz werden sämtliche Treibhausgase von der Erzeugung der Ferkel über die Mast der Schlachtschweine bis zum Fleischverkauf erfasst und ausgewertet. Basis dieser umfassenden CO2-Bilanz ist die DIN ISO 14040, die Validierung des Carbon Footprints erfolgte durch SGS-Germany.
 
Der Carbon Footprint je Kilogramm erzeugtem Schweinefleisch liegt bei Westfleisch bei 3,2 Kilogramm CO2-Äquivalente. Im Vergleich mit anderen Produkten zeigt sich: Die Herstellung von 1 kg Schweinefleisch bei Westfleisch belastet die Umwelt in etwa so stark wie eine 20-Kilometer-Autofahrt mit einem Mittelklassewagen.
 
Im kommenden Jahr wird Westfleisch den CO2-Fußabdruck für Kalbfleisch ermitteln, der CO2-Fußabdruck für Rindfleisch folgt 2012. Die Werte für Schweine-, Rind- und Kalbfleisch werden jeweils im Dreijahrestakt publiziert und sollen dann quantitative Veränderungen belegen.

   

Nachdem Westfleisch als erster deutscher Fleischvermarkter im Februar 2010 einen Product Carbon Footprint zur Erzeugung von Schweinefleisch über die gesamte Prozesskette veröffentlicht hat, legte das Tochterunternehmen Gustoland im April 2010 den branchenweit ersten CO2-Fußabdruck für die Erzeugung von Wurstwaren vor.